Das Interesse und die Nachfrage nach naturheilkundlichen Behandlungsformen hat in der Öffentlichkeit bei einer zunehmend belasteten Umwelt immer mehr zugenommen. Der Berufsstand des Tierheilpraktikers gewinnt neben dem Tierarzt ergänzend mehr und mehr an Bedeutung. Tierheilpraktiker ( THPs ) betrachten und behandeln ein Lebewesen als Ganzes. Sie suchen bei Krankheiten und Störungen nach den Ursachen und behandeln diese ganzheitlich.

Die Tätigkeit der Tierheilpraktiker unterliegt dem Arzneimittel-, dem Tierschutz- und dem Tierseuchengesetz. Sie impfen nicht, verwenden keine verschreibungspflichtigen Arzneimittel (wie z.B. Kortikoide oder Antibiotika) und narkotisieren nicht. Aus diesem Grund versteht sich die Naturheilkunde nicht ausschließlich als Alternative zur Schulmedizin, sondern vielmehr als Ergänzung
Diagnosesichernde Maßnahmen, wie Laboruntersuchungen oder Röntgenaufnahmen gehören zur Arbeitsweise der THPs.

In der Regel werden kleine Haustiere und Pferde behandelt. In jüngerer Zeit hat sich das Arbeitsgebiet auch auf landwirtschaftliche Nutztiere ausgeweitet, da bei naturheilkundlichen Verfahren keine Rückstände im Körper der Tiere zu befürchten sind.

Als Heilmethoden stehen unter anderem zur Verfügung:

  • Homöopathie
  • Phytotherapie
  • Akupunktur
  • Bachblütentherapie
  • Magnetfeldbehandlung
  • Bioresonanztherapie

Naturheilkundeverfahren sind bei fachkundiger Anwendung sehr wirksam. Nebenwirkungen sind dabei kaum zu befürchten.