Homöopathie am Tier

Die Homöopathie erfreut sich auch in der Tiermedizin immer größerer Beliebtheit.


 

Die Homöopathie Hahnemanns:

Samuel Hahnemann entwickelte vor ca. 200 Jahren die Homöopathie zu einem wissenschaftlich begründeten Heilsystem mit strengen und verbindlichen Vorschriften für ihre Anwendung, welche heute noch dieselbe uneingeschränkte Gültigkeit haben wie früher - bei Mensch und Tier in gleicher Weise.

 

Grundprinzipien der Homöopathie:

Das Grundprinzip der Homöopathie lautet:

„Ähnliches werde durch Ähnliches geheilt“ – oder lateinisch ausgedrückt „Similia similibus curentur“ – das Simile-Prinzip. Es gibt mehr als 1000 homöopathisch geprüfte Arzneimittel und ca. 2000 wenig oder nicht geprüfte Mittel. Vielfach wird dir Wirkung der Homöopathie von der Schulmedizin bestritten, weil nicht sein kann, was nicht sein darf …  die Wirkstoffe in der homöopathischen Medizin sind so gering konzentriert, dass sie gar nicht helfen können. Bestenfalls gesteht die Schulmedizin den „Zuckerkügelchen“ einen Placeboeffekt zu.

Wir setzten Homöopathie seit nunmehr fast 10 Jahren beim Tier ein: Mit Erfolg. Viele der behandelten Tiere waren schulmedizinisch längst aufgegeben. Die Homöopathie ist spätestens dann gefragt, wenn die Schulmedizin mangels Therapiemöglichkeiten aufgeben muß. Dazu gehören auch Krankheiten des allergischen Formenkreises, z. B. Hautausschläge und Ekzeme bei Hund, Katze und Pferden und anderen Tieren, ebenso allergische Atemwegserkrankungen, insbesondere beim Pferd (Dämpfigkeit). Auch die meist durch Überanstrengung entstandenen chronischen Lahmheiten der Pferde, die häufig zur Unbrauchbarkeit des Tieres führen, sprechen meist besser auf eine klassische homöopathische Therapie an als auf Schulmedizin.

Die Reihe der chronischen Krankheiten bei Tieren, die einer homöopathischen Therapie zugänglich sind, läßt sich beliebig fortsetzen. Leider werden diese Möglichkeiten der Homöopathie vielfach unterschätzt.

Allerdings ist der Umgang mit der Homöopathie nicht immer ganz einfach. Viele Faktoren müssen berücksichtigt werden, der Besitzer muss das Tier genau kennen und beobachten. Der Therapeut muss sich Zeit nehmen, Fragen zu stellen: „repertorisieren“. Das kostet Zeit und Geld. Aber verglichen mit einer OP meist viel weniger, als diese kosten würde.